Der Film beschreibt die Geschichte die mit einer Bieridee in Neuheim ZG begann.

Die Geschichte der Einachser reicht weit zurück: Bereits in den 1920er und 30er Jahren wurden diese Maschinen entwickelt und erfreuten sich besonders in der Nachkriegszeit grosser Beliebtheit, da sie perfekt für das bergige Gelände in der Schweiz geschaffen waren. Doch der Weg vom Bauernhof auf die Rennpiste dauerte etwas länger – und begann, wie viele grossartige Ideen, nach ein paar Bier.
Im Jahr 1998 trafen sich sieben Freunde im Restaurant Schäfli in Neuheim und prahlten mit ihren jeweiligen Einachsern. Die Worte reichten bald nicht mehr aus, Taten mussten folgen: Nachdem ein Bauer seinen Acker zur Verfügung stellte, traten schliesslich 22 Einachser in drei Disziplinen zum allerersten Wettkampf seiner Art an. Das Treffen war ein voller Erfolg, woraufhin die Gruppe beschloss, den Anlass jährlich durchzuführen und den ersten Club seiner Art zu gründen – den Einachserclub Neuheim.
Schrauber, Piloten und eine grosse Familie
Wer sind die Menschen, die ihre Freizeit in Werkstätten verbringen, um aus den Landmaschinen PS starke Rennwagen zu bauen?
Es sind Tüftler, Handwerker und Motorsport-Enthusiasten aus allen Lebensbereichen. Sie investieren unzählige Stunden, viel Herzblut und kreativen Wahnsinn in ihre Gefährte. Was diese Szene jedoch wirklich einzigartig macht, ist der unglaubliche Zusammenhalt.
Auf der Strecke wird hart, aber fair gekämpft – doch neben der Piste hilft man sich gegenseitig mit Ersatzteilen, Werkzeug oder einem guten Rat aus. Es gibt keine elitären Boxengassen, sondern offene Fahrerlager, in denen man bei einer Wurst und einem Getränk zusammensitzt. Es ist diese tiefe, unkomplizierte Kameradschaft, die aus einem einfachen Rennen auf dem Acker eine grosse, eingeschworene Familie macht.

